Wie man Änderungen bei der Verwendung von IDEA StatiCa Connection bewältigt

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Eines der Hauptprobleme bei Bauprojekten ist die enorme Menge an verschwendetem Material und Zeit, die mit schlechter Kommunikation verbunden ist, insbesondere wenn es um Änderungen geht. Wie kann man dieses Problem vermeiden?

Einführung

Ein sehr großes Problem, mit dem sich die gesamte Bauindustrie auseinandersetzen muss, ist die Art des Änderungsmanagements und deren anschließende Kommunikation. Bei IDEA StatiCa arbeiten wir an mehreren Methoden, die dies erleichtern sollen. Historisch hatten wir DXF-Output für Bleche und DWG aus unserer Viewer-Anwendung zur Verfügung, aber Informationen zurück in die BIM-Lösung zu bekommen war etwas unzureichend - das gilt aber nicht mehr!

Ab Version 23.1 sind wir in der Lage, eine kompatible IFC-Datei zu erstellen und sie in Revit, Tekla Structures, SDS2 und jeden Viewer zu importieren, der die Möglichkeit des IFC-Imports hat. Zwischen all diesen Lösungen gibt es jedoch Unterschiede, auf die ich in diesem Artikel auch hinweisen werde. Nicht nur im Arbeitsablauf, sondern auch im Endergebnis. 

Wie es früher war

Viele Ingenieure wurden in der Verwendung analoger Methoden geschult: 2D-Zeichnungen und Skizzen, die entweder von Hand erstellt wurden (was heute oft als Kunstwerk betrachtet wird) oder mit CAD-Lösungen (z.B. AutoCAD). Oft wurden sie ursprünglich von demjenigen erstellt, der die Informationen erhalten wollte, so dass sie real aus der Modellierungslösung (z.B. Tekla Structures) erstellt wurden, aber die rückerhaltenen Informationen hatten die Form seiner Zeichnung/Skizze, jedoch versehen mit einer großen Anzahl roter Anmerkungen!

Mit der Zeit wurden diese analogen Methoden in das magische Format namens PDF-Dokument digitalisiert. 

Mit dem Aufkommen von BIM und anderen Arbeitsabläufen nach ISO 19650 entstand die Notwendigkeit einer größeren Zusammenarbeit, die bei Bedarf verifiziert werden könnte. Viele Regierungen schreiben diese Arbeitsabläufe jetzt vor, was sie noch wichtiger macht.

Ein weiterer Aspekt ist die Wiederholbarkeit. Angesichts der Geschwindigkeit der Software-Änderungen und ihrer Versionen ist es völlig offensichtlich, dass die heutigen ursprünglichen Dateien veraltet sein werden, wenn kein gemeinsames Format existiert, das alle verwenden können und das langfristig unverändert bleibt - hier kommt IFC (Industry Foundation Class) ins Spiel.

In Verbindung mit IFC gibt es ein weiteres offenes Format namens BCF, das die Zuordnung von Kommentaren und Änderungen zu einem Objekt ermöglicht, das eine Änderung benötigt. Darüber hinaus können auch Ansichten dieses Objekts in der Datei gespeichert werden. Dies hängt von einem (mindestens) IFC-Viewer ab, der Markierungen und BCF-Export ermöglicht, damit die ursprüngliche Anwendung diese lesen und dem Endbenutzer einen reibungslosen und kontrollierten Arbeitsablauf für die Durchführung der Änderung bieten kann.

Kunden machen sogar Screenshots der vorgeschlagenen Verbindungen und integrieren sie in ihre Entwürfe - ein Beispiel dafür ist die Fallstudie der Pferderennbahn in Curragh, Newbridge in Irland.

Unser Ansatz

Bei IDEA StatiCa haben wir immer großen Wert darauf gelegt, dass wir das Design dokumentieren können. Seit mehreren Jahren haben wir 2D-DXF-Output für Bleche zur Verfügung. 

Unsere Viewer-Technologie kann 3D-DWG-Dateien erstellen. Beides kann von jeder Softwarelösung verwendet werden, die DXF/DWG lesen kann und somit auch dokumentieren kann.

Neuesten haben wir in unsere Version 23.1 IFC-Export einbezogen. IFC ist ein Format, das im Bauwesen zum Informationsaustausch verwendet wird - und zwar nicht nur einzelner kleiner Informationen, sondern meist ganzer Modelle. Ihre Größe reicht von wenigen KB bis zu mehreren hundert MB. Glücklicherweise für Benutzer von IDEA StatiCa Connection fallen unsere in die erste Kategorie!

Mit unserem 3D-Druck-Beispiel 3D Connection Model | IDEA StatiCa können wir verschiedene Outputs vergleichen.

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Nach dem Öffnen im Viewer sehen Sie, dass wir Zugang zu 3D-DWG und IFC haben.

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Wie sehen diese resultierenden Dateien aus und vor allem, was können Sie mit ihnen tun?

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DWG/DXF

Nach dem Öffnen der DWG-Datei in AutoCAD werden eine Reihe von 2D-Blechkonturen und 3D-Körpern angezeigt, die die tatsächlichen Elemente und Platten darstellen (es gibt hier jedoch keine Verbindungselemente). Basierend auf diesen Informationen kann sehr einfach eine Dokumentation erstellt werden, die die geplante Projektabsicht ausdrückt.

Wenn Sie sich für DXF-Format-Output entscheiden, können Sie aus jedem Blech im Projekt einzelne Dateien erstellen.

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Die Erstellung einer DXF-Datei ist einfach und es gibt mehrere Möglichkeiten, den Output zu verfeinern. Bei CAD-Anwendungen (normalerweise AutoCAD) kann noch zusätzliche Arbeit erforderlich sein, aber es ist dennoch ein guter Weg, einzelne Bleche in die Zeichnungsdokumentation zu bringen.

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IFC

Nach dem Öffnen der ursprünglichen Datei in IDEA StatiCa Connection und dem Wechsel zur Registerkarte Bericht (Report) wird uns wieder die Möglichkeit des IFC-Exports angezeigt.

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Es gibt mehrere Lösungen, die IFC-Dateien lesen können - normalerweise fallen sie in den BIM-Bereich: Revit, Tekla Structures, SDS2 und viele weitere "Viewer" wie BIMvision, Solibri, Navisworks und mehrere Cloud-Plattformen wie Bimplus und Trimble Connect. Alle arbeiten unterschiedlich und haben verschiedene Erfolgsgrade, je nachdem, wie perfekt sie "kompatible" IFC-Dateien lesen können!

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Dies ist ein Beispiel für die Verwendung des IFC-Formats, das anderen Informationen über das Gesamtdesign zur Verfügung stellt. Nicht nur ist hier eine grafische Darstellung der Verbindung vorhanden, sondern zu den einzelnen Komponenten sind auch viele Informationen angehängt, wie zum Beispiel Dicke, Durchmesser, Materialklasse usw. Je nach Service-Level, das der Endbenutzer wählt, kann die IFC-Datei mit Kommentaren ergänzt werden. Dies ist besonders nützlich, wenn jemand an Feedback interessiert ist.

Es handelt sich jedoch nur um "Viewer", die nicht so nützlich sind, wenn Sie Änderungen kommunizieren möchten, bei denen die Verwendung eines Modellierungsansatzes besser funktionieren würde. Hier wird es wirklich interessant!

BIM-Lösungen, die wir über unsere BIM-Verbindungen unterstützen, unterstützen auch den IFC-Workflow.

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Einige Lösungen sind in derLage, allgemeine Körper auf eine bestimmte Klasse zu "mappen", andere machen das automatisch. Das bedeutet, dass dummen Körpern Intelligenz hinzugefügt werden kann, wodurch sie wirklich nützlich werden! Nicht nur können Ansichten erstellt werden, sondern Objekte können dynamisch kommentiert und bemaßt werden (natürlich).

Fazit

Gibt es eine Lösung, die wir empfehlen würden? Definitiv nicht. Alle haben ihre Besonderheiten und es wäre nicht richtig, eine solche Empfehlung abzugeben. Das IFC-Format hat noch einen langen Weg vor sich und es erwartet uns noch viel mehr. Warum schließen Sie sich uns nicht an?

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